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Bericht vom Albmarathon 2009

 

"tut wohl denen, die euch hassen" Mt 5,44

Mein Zweiter Albmarathon. Am Donnerstag kitzelte die Nase, am Freitag lief sie,

…nicht ich – kein Gedanke am Samstag zu starten. 20 Uhr Zeit um ins Bett zu gehen,

fett eingecremt, ätherische Öle und so, und ein Stoßgebet!

Schlecht geschlafen – 6 Uhr aufgestanden und …und der Schnupfen ist weg -Gebetserhörung!




Es wird herrlichstes Laufwetter, und ich bin dabei.

Startunterlagen abgeholt, Daniel getroffen, und schon geht´s los. Gemütliches einrollen,

nur nicht zu viel wollen, der Engelcup mit dem MTB hängt eh noch in den Waden.


Die ersten Anstiege nach Wäschebeuren ziehen das Feld auseinander, um danach wieder

Höhenmeter zu erlaufen, um dann endlich den „Stauffen“ zu sehen – hier musst Du rauf!

Der feucht Boden zehrt an den Beinen.


Oben angekommen, herrliche Aussicht, kommt mir der Dieter entgegen, kurzer – sehr

kurzer small-talk, muß erst mal Luft bekommen, runter geht es leichter? Der Ausblick zum „Rechberg“ und „Stuifen“ lässt noch auf einige Bergaufpassagen erahnen.


Der Rechberg wird immer größer, und „alte Hasen“ wissen, dass da noch eine „Wand“

zu erwandern ist – Kräfte sparen, die Halbzeit ist geschafft, lachende, strahlende 25km Finisher kommen mir entgegen, Rennen auch beenden? Nein! Ultra -Ultra heißt: Futtern was geht, Speicher auffüllen – das brauchst Du beim nächsten Berg.

 


Rechberg hinuntergeflitzt, die Söflinger noch gegrüßt und schon unten angekommen,

da steht der Bus für die 25 km Läufer – back to SHG- einsteigen? nur gedanklich –

die 50er nun unter sich.

Hutschi Ming Pfand am Stuifen? Ja – stand ja auf einem Schild! Oben erschöpft angekommen, geht es gleich wieder hinunter – sehne mich nach dem Verpflegungsstand.

„wenn Du Hunger verspührst – ist es zu spät“ steht in den Büchern, wieso steht der Stand

nicht oben???? Als ich die Gedanken so durchspiele, stehe ich auch schon vor „Ihm“, Bauch füllen...

 


Hohe Tenn… „Hammer-Anstieg“- wer kann da noch laufen? joggen?....

Am V.-Stand: „jetzt geht es nur noch runter“…..???? einfach rollen lassen. Ja – ich schnapp ihr das MTB weg – rollen lassen!

Es geht nur noch runter….? Und wie! aber ab KM 43 geht es tatsächlich runter, es ist

geschafft, das Wetter super, den Tiefpunkt überwunden, es läuft wieder und gut – für

meine Verhältnisse.

Am Prediger erst mal –sichttechnisch- vorbei und durch die

Stadt zurück. Am letzten Versorger leider keine Coke, aber auch der süsse Tee, der

puscht! Die letzten 2 Km klasse, Zuschauer feiern einen an, Siegerfeeling steigt

einem empor, die Band – Super – Gänsehaut beim Zieleinlauf!

Kommentar Daniel: „so fertig sehe ich gar nicht aus“.. ist bei mir wohl mehr innerlich!

…..und „den“ melde ich für´s nächstes Jahr an ….50er!

 
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